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Elektrokardiografie, die Messung der Herzstromkurve, ist eines der wichtigsten Untersuchungsverfahren bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Anhand der Darstellung der Herzstromkurve, in Form des Elektrokardiogramms (EKG), kann die Ärztin beispielsweise eine Muskelverdickung des Herzens (Hochdruckherz), Herzrhythmusstörungen oder einen Herzinfarkt erkennen. Die Untersuchung ist für den Patienten völlig schmerzfrei und ohne Risiko.

FAQs

Wie läuft ein EKG ab?
Der Ablauf des Elektrokardiogramms funktioniert wie folgt: 1. Der Patient muss der Oberkörper frei machen und sich bis zur Taille ausziehen. 2. Bei Bedarf wird überschüssiges Haar auf der Brust entfernt (bei starker Behaarung, asnonsten ist nichts zu tun) 3. Die Ableitungen werden an den Gliedmaßen angebracht (rechter und linker Arm, rechtes und linkes Bein) 4. Die Ableitungen werden an der Brust des Patienten angebracht (Details siehe unten im Abschnitt Ableitungen anlegen) 5. Der Patient wird gebeten, sich zu entspannen. 6. Die EKG-Messung wird gestartet. Im Rahmen der Messung werden die Herzströme des Patienten an der Hautoberfläche „abgeleitet“. Standardmäßig werden beim sogenannten 12-Kanal-EKG zehn Elektroden verwendet, jeweils zwei an den Armen und den Beinen und insgesamt sechs auf der Brust. Die Elektroden sind mit dem EKG-Gerät verbunden, dass entsprechend die Werte aufzeichnet. Folgende Werte werden im Rahmen der Messung aufgezeichnet: Herzfrequenz (wie oft schläft das Herz) & Herzrhythmus (wie regelmäßig schlägt das Herz). Durch die Auswertung der Werte können zuvor genannten Krankheitsbilder wie Herzinsuffizienz oder Herzinfarkt festgestellt werden.
Was ist ein Ruhe EKG?
Während des Ruhe-EKGs liegt der Patient mit entkleidetem Oberkörper entspannt und ruhig auf einer Liege. Der Patient muss sich ruhig verhalten, denn Bewegung, Muskelanspannung oder auch körperliche Reaktionen wie Hust und zittern können die Auswertung verfälschen. Ausführliche Informationen im Artikel zum Ruhe-EKG.

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Was ist ein Langzeit-EKG?
Bei einem Langzeit-EKG erhält der Patient ein kleines, tragbares EKG-Gerät zur kontinuierlichen Aufzeichnung der Herzstromkurve. Die Dauer der Aufzeichnung beläuft sich meist auf 24 Stunden, kann aber auch 48 Stunden und mehr betragen. Im Anschluss werden die Daten am Computer ausgelesen und aus kardiologischer Sicht bewertet. Ein Langzeit-EKG dient der Entdeckung von Herzrhythmusstörungen, die nur gelegentlich auftreten. Ein Ruhe-EKG ist zu kurz, um diese Abweichungen zu registrieren. Während des Langzeit-EKGs werden Aktivitäten, die Einnahme von Medikamenten und gegebenenfalls Beschwerden protokolliert. Somit lassen Auffälligkeiten des EKGs in Kombination mit sportlichen Aktivitäten bzw. körperlicher Anstrengung Rückschlüsse über den Herzzustand zu.
Was ist ein Belastungs-EKG?
Beim Belastungs-EKG erfolgt die Ableitung bei körperlicher Anstrengung auf einem Ergometer. Dabei handelt es sich meist um ein Laufband oder stationäres Fahrrad. Die Anfangsbelastung wird von Alter und Fitness bestimmt. Innerhalb eines festgelegten Musters wird die Belastung im Anschluss gesteigert. Während der Belastungs- und Erholungsphase werden EKG, Blutdruck und Puls überwacht. Das Belastungs-EKG soll Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufdecken, die sich erst durch körperliche Anstrengung zu erkennen geben. Hierzu zählen z.B. eine Herzschwäche oder Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße. Zudem lässt sich die ganz allgemeine Leistungsfähigkeit eines Menschen hiermit ermitteln. Die Messung nimmt etwa 15 Minuten in Anspruch. Gerade bei älteren oder kranken Menschen muss eine körperliche Anstrengung mit Hilfe eines Medikaments simuliert werden. Dieses lässt das Herz schneller und schwerer arbeiten. Die Herzuntersuchung erfolgt dann via Ultraschall.
Welche Risiken birgt ein EKG?
Beim Ruhe- und Langzeit-EKG handelt es sich um nicht-invasive und schmerzfreie Untersuchungsmethoden, die für den Patienten ungefährlich sind. Beim Belastungs-EKG hingegen kann es gerade bei Patienten, die eine Herzerkrankung haben, durch die körperliche Anstrengung zu folgenden Problemen kommen: Atemnot, Blässe, Schwindel, Blutdruckabfall oder -anstieg, Neu auftretende Rhythmusstörungen (zum Beispiel Kammerflimmern), Brustschmerzen oder ein dortiges Enge- oder Beklemmungsgefühl (Angina pectoris), Lungenödem (Ansammlung von Flüssigkeit in der Lunge). Da der Patient während des gesamten Belastungs-EKGs von medizinischem Fachpersonal betreut wird, können diese Probleme rechtzeitig erkannt und die Untersuchung sofort abgebrochen werden.